Du hast richtig viel Muttermilch? Glückwunsch!

In Zeiten, in denen die Mutter viel Milch hat, kann es durchaus Sinn machen, einen Vorrat an Muttermilch anzulegen. So kann das Baby auch von einer anderen Person als der Mutter mit Muttermilch gefüttert werden. Die meisten gesundheitlichen Vorteile von Muttermilch bleiben auch nach dem Abpumpen erhalten, sorgfältige Hygiene ist jedoch entscheidend, um zu gewährleisten, dass die aufbewahrte Milch für das Baby sicher ist.

Die Milch kann mit der Hand ausgedrückt werden oder auch mit einer Milchpumpe. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Handpumpe oder eine elektrische Milchpumpe ist.  Alle Utensilien, die mit der Milch in Berührung kommen, sollten möglichst keimfrei sein. Die Hände mit Wasser und Seife reinigen, die Brust mit klarem Wasser und einem frischen Waschlappen.

Soll die Muttermilch länger gelagert werden, ist auf jeden Fall eine Kühltruhe oder ein Gefrierschrank nötig. Im Gefrierfach des Kühlschranks (Drei Sterne Fach) hält sich eingefrorene Muttermilch ca. vier Wochen.

Die Milch am besten in ausgekochten Gefäßen (z.B. Muttermilchflaschen oder Muttermilchbeuteln) portionsweise einfrieren. Direkt nach dem Abpumpen sollte die Milch im Kühlschrank abgekühlt werden, bevor sie eingefroren wird. Auf dem Gefäß am besten auch das Datum eintragen, so weiß man später, wie lange die Muttermilch schon eingefroren ist. Da sich die Milch während des Einfrierens auch ausdehnt, sollten die Gefäße nur zu drei Vierteln befüllt werden.

Die eingefrorene Muttermilch nicht in der Mikrowelle auftauen. Dadurch können sog. Hot Spots entstehen, d.h. Stellen, an denen die Milch viel zu heiß ist und das Baby sich daran verbrühen kann. Am besten im Wasserbad oder bei Raumtemperatur auftauen lassen. Aufgetaute Muttermilch sollte auch nie erneut eingefroren werden.

Sobald die Milch vollständig aufgetaut wurde, kann sie für maximal zwei Stunden bei Raumtemperatur oder bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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