Ein wunder Babypopo kann viele Ursachen haben.

Häufig ist jedoch das feuchte Milieu in der Windel der Auslöser und reizt die sensible Babyhaut.

Zudem gedeihen Bakterien in der vollen Windel ideal und können zu Entzündungen führen. Häufig leiden zahnende Babys an einem roten Popo. Doch es gibt einige Kniffe, die helfen können, dass ein roter Po gar nicht erst entsteht. Mit der richtigen Pflege wird schnell alles wieder gut.

Hebammentipp Nr. 25

Damit dein Baby erst gar keinen wunden Po bekommt: Ruhig häufiger die Windel wechseln. Übrigens: Bis zu 6000 Windeln benötigt ein gesundes Baby bis es trocken ist. Bis zu 30 mal in 24 Stunden macht es Pipi.

Birgit Laue, Hebamme

Tipps gegen einen wunden Po:

  • Häufiger Windelnwechseln. Denn der Windelinhalt ist aggressiv zur zarten Babyhaut.
  • Reinige die gereizte Haut nur mit klarem Wasser und einem frischen Waschlappen.
  • Hautfreundliche Feuchttücher selbst machen: Einfach einen Baumwollwaschlappen in lauwarmes Wasser tränken und mit etwas Mandel- oder Distelöl beträufeln. Fertig.
  • Luft an Babys Popo lassen. So bekommt die Haut die Möglichkeit, sich zu erholen. Deshalb kannst du dein Baby in einer warmen Umgebung auch mal nackt strampeln lassen.
  • Nach dem Waschen solltest du die Haut gründlich, aber vorsichtig abtrocknen, besonders in den Hautfalten.
  • Gereizte Haut eincremen: Einfach mit klarem Wasser reinigen und anschließend mit einer wasserfreien Creme einreiben, z. B. mit der Töpfer-Wundschutzpaste.

Auch können bestimmte Lebensmittel oder Gewürze, die die stillende Mutter gegessen hat, der Auslöser für einen wunden Po sein – besonders säurehaltiges Obst oder zuckerhaltige Lebensmittel. Vorsicht: Nicht pauschal auf etwas verzichten, denn besonders jetzt brauchst du die Energie und Nährstoffe für dich und dein Kind. Du kannst das individuell ausprobieren, indem du einzelne Lebensmittel weglässt oder sparsamer würzt und beobachtest, ob es deinem Baby dadurch besser geht.

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