Ernährungsplaner für das erste Lebensjahr

Das erste Jahr im Leben deines Babys ist eine Zeit des Lernens, spannender Entdeckungen und jeder Menge Veränderungen für Kind und Eltern – auch was das Thema Essen angeht. Der Töpfer-Ernährungsplaner soll für frisch gebackene Eltern eine Orientierungshilfe sein.

Den Töpfer-Ernährungsplaner (PDF Download, 1MB) kannst du direkt herunterladen und ausdrucken.

Der Plan basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, damit dein Kind genau die Nährstoffe bekommt, die es für den jeweiligen Entwicklungsabschnitt benötigt. Unsere langjährige Erfahrung zeigt jedoch, dass die Angaben lediglich Empfehlungswerte darstellen. Schließlich ist jedes Kind anders und hat andere Bedürfnisse und Vorlieben. Am besten sprichst du deshalb mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme.

Babyernährung 0-5 Monate - Gutes von Anfang an

Von Geburt an ist Stillen das Beste für dein Baby. Wenn du nicht Stillen kannst oder willst, sind die Töpfer Anfangsnahrungen eine geeignete Alternative. Ob Stillen oder Flaschennahrung – gerade in den ersten Lebensmonaten bekommt dein Baby beim Füttern nicht nur Nahrung, sondern auch Zuwendung und Nähe. Und das ist besonders wichtig für die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Babyernährung ab dem 5. Monat – Erste Beikost

Ab dem Ende des ersten Lebenshalbjahres werden die Bedürfnisse deines Säuglings durch Milch allein nicht mehr gedeckt. Es fehlen Energielieferanten und Nährstoffe, vor allem Eisen, für eine optimale Entwicklung. Zusätzlich gewöhnt sich dein Kind durch die Einführung von Beikost schrittweise an die Vielfalt von Nahrungsmitteln und wird allmählich auf den Übergang zur Familienkost vorbereitet. Als Beikost wird alles bezeichnet, was Babys außer Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung bekommen. Zum Beispiel Gemüse, Obst, Kartoffeln, Fleisch und Getreide sowie die daraus hergestellten Breie.

Zu Beginn bietest du deinem Baby am besten teelöffelgroße Häppchen an, bis es sich an die feste Nahrung gewöhnt hat. Die restliche Mahlzeit besteht wie bisher aus Milch – so kann sich dein Kind und dessen Körper an die neue Mahlzeit schrittweise gewöhnen. In unserem Ratgeberbeitrag „Einführung in die Beikost“ erklären wir dir Schritt für Schritt, wie das geht.

Übrigens eignen sich die vielseitigen Töpfer Bio-Babybreie, wie z. B. der Bio-Reisbrei besonders gut für die Einführung von Beikost ab dem 5. Monat.

Babyernährung ab dem 6. Monat – jetzt wird´s abwechslungsreich

Hat dein Baby bisher noch keine Beikost bekommen, dann kannst du nun langsam mit der Umstellung beginnen. Erhält dein Baby bereits Beikost, kannst du das Angebot nun abwechslungsreicher gestalten. (Wie genau erfährst du in unserem Ratgeber: „Einführung in die Beikost“. Egal ob es schnell gehen soll oder nicht, die Töpfer Bio-Getreide- und Milchbreie können dabei auf vielfältige Weise den Speiseplan ergänzen. Sie sind auf den speziellen Nährstoffbedarf deines Babys abgestimmt und einfach in der Zubereitung.

In unserem Ratgeberbeitrag findest du außerdem wertvolle Tipps zur Zubereitung von Breimahlzeiten.

Babyernährung ab dem 10. Monat – Der Speiseplan wird vielfältig

Etwa ab dem 10. Monat kann dein Baby langsam an die normale Familienkost herangeführt werden. Die meisten Kinder haben in diesem Alter die ersten Zähnchen und können nun neben Milch- und Breinahrung auch schon etwas Festeres kauen. Achte dennoch darauf, dass diese Speisen möglichst gut bekömmlich und wenig bis gar nicht gewürzt sind.

Mit wachsenden motorischen Fähigkeiten muss dein Kind übrigens auch nicht mehr unbedingt gefüttert werden. Dadurch geht natürlich hin und wieder was daneben – nimm’s gelassen, selber Essen muss einfach gelernt werden. Und Kinder lieben das Selbermachen und möchten das bei jeder Gelegenheit unter Beweis stellen.

Wenn nicht gestillt wird, sollte sich nun auch die Milch den Bedürfnissen deines Kindes anpassen, um den stetig wachsenden Energie- und Nährstoffbedarf abzudecken. Hierfür eignet sich ab jetzt z. B. unsere Lactana Bio 3.

Kleinkindernährung ab dem 12. Monat – Essen fast wie die Großen

Aus den vier Milch- und Breimahlzeiten pro Tag werden nun in der Familienkost drei Hauptmahlzeiten (morgens, mittags, abends) und zwei kleinere Zwischenmahlzeiten (zweites Frühstück und Nachmittagssnack). Das bedeutet, dein Kind ist nun am Familientisch angekommen. Es verträgt nun fast alle Lebensmittel – auch wenn du feststellst, dass es längst nicht alles isst . Aber keine Sorge, der Geschmack deines kleinen Schatzes muss sich noch entwickeln. Biete daher immer wieder vielfältige Speisen an und probiere neue Gerichte/Variationen aus. Von einer abwechslungsreichen Küche profitiert die gesamte Familie.

Hebammentipp Nr. 23

Bis sich dein Baby an einen neuen Geschmack gewöhnt hat, sind manchmal ziemlich viele Versuche nötig. Wenn es ein Lebensmittel ablehnt, heißt es, dass es dieses nicht kennt. Biete es ihm trotzdem immer wieder an.

Birgit Laue, Hebamme

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Beste Bio-Milch aus dem Allgäu.